Wenn der Arbeitgeber kaum Homeoffice zulässt, obwohl es möglich wäre, dann ist das für viele Beschäftigte echter Stress.

Eine Studie vom gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut in Düsseldorf zeigt jetzt, dass die Unzufriedenheit in solchen Fällen auch der Gesundheit schaden kann.

Zwar arbeitet seit Corona etwa ein Viertel der Erwerbstätigen regelmäßig von zu Hause. Aber ein Drittel der Befragten leidet darunter, dass Homeoffice nicht so möglich ist, wie sie sich das wünschen. Das gilt vor allem für diejenigen, die von ihren Vorgesetzten zurück ins Büro geholt wurden.

Belastung für Gesundheit und Familien

Die Untersuchung zeigt: Wer seltener im Homeoffice arbeiten darf als gewünscht, klagt deutlich häufiger über hohe Arbeitsbelastung, schlechtere Gesundheit und Einschränkungen im Familienleben.

Die Studienautoren empfehlen Arbeitgebern, den Wünschen ihrer Beschäftigten stärker entgegenzukommen, wenn nicht wirklich betriebliche Gründe dagegen sprechen.