Laut der Studie im Fachjournal Proceedings of the Royal Society B ist die DNA aus dem Hundeknochenfragment um die 10.000 Jahre alt. Damit ist er ein wenig älter als der davor älteste Hunde-Fund aus Illinois. Dazu kommt: Der Urhund aus Alaska war eng mit Hunden aus Sibirien verwandt und an Futter aus dem Meer angepasst. Das erhärtet die These, dass der Mensch schon Hunde mitbrachte, als er aus Sibirien nach Amerika kam. Diese Urhund-Linie wurde aber in Amerika später von anderen Hunden ersetzt, zum Beispiel von Inuit-Schlittenhunden oder noch später von europäischen Hunderassen.
Um das Ganze genau aufklären zu können, bräuchte die Archäologie noch mehr Funde aus noch früherer Zeit. Die bisherigen Theorien zur Besiedlung von Amerika beruhen nämlich vor allem auf Schätzungen auf Basis von genetischen Daten.
