Im heutigen Syrien war die Küche vor rund 4500 Jahren wesentlich raffinierter. Das berichtet ein Forschungsteam im Journal of Archeological Science. Es hat die Überreste bronzezeitlicher Küchen in der syrischen Stadt Hama untersucht - zum Beispiel Essensreste und Kochtöpfe.
Es wurde nicht nur mit mehreren Töpfen gekocht - sondern je nach Gericht auch Töpfe mit unterschiedlichen Kocheigenschaften benutzt, so wie man heute zum Beispiel für bestimmtes Essen eher gusseiserne Pfannen nehmen würde, für anderes beschichtete. Für den Geschmack verwendeten Menschen Aromen, zum Beispiel aus Nadelholz. Und Zutaten wurden auch aus anderen Ländern importiert.
Archäologie-Teams untersuchen die Geschichte der Stadt Hama schon seit fast hundert Jahren. Die Esskultur wird aber erst seit kurzem erforscht.
