Die US-Weltraumbehörde Nasa hat auf Social Media ein Foto veröffentlicht, das die Crew vom "Mare Orientale"-Becken gemacht hat - das Kraterbecken hat den Spitznamen "Grand Canyon" des Mondes. Es ist das erste Mal, dass Menschen mit ihren eigenen Augen das 950 Kilometer große Becken komplett gesehen haben - davor gab's nur Aufnahmen von Raumsonden. Die Astronautin Christina Koch sagt, alle in der Crew waren begeistert, dieses Privileg zu erleben.
Beim Vorbeiflug am Mond morgen werden die vier ganz genau aus den Fenstern ihrer Raumkapsel schauen, um neue Fotos zu machen. Damit sie wissen, worauf sie achten müssen, haben sie vor der Mission extra Trainingskarten von der Nasa bekommen. Der Starttermin war nämlich nicht ganz ideal - auf der Rückseite des Mondes kommt gerade weniger Licht an als an anderen Tagen. Dafür bekommt die Crew aber auch eine kurze Sonnenfinsternis zu sehen - anders als wir auf der Erde.
So weit wie noch nie ein Mensch zuvor...
Der nächste wichtige Meilenstein der Mission wird heute Nacht erwartet. Dann kommt die Orion-Raumkapsel in den Bereich rund um den Mond, wo die Schwerkraft des Mondes stärker ist als die von der Erde. Danach soll die Crew dann den Mond umrunden - dabei wird sie für eine kurze Zeit so weit weg von der Erde entfernt sein, wie es Menschen davor noch nie waren.
Bei der Nasa lässt sich genau verfolgen, wo die Crew gerade ist.
