Beim Artenschutz gibt es eine gute Nachricht aus Ost- und Zentralafrika.

Dort leben inzwischen wieder mehr als 1000 Berggorillas in Schutzgebieten. Das meldet die Internationale Union zur Bewahrung der Natur, die IUCN. In den 1980er Jahren gab es zwischenzeitlich nur noch knapp 620 Berggorillas. Die Erholung möglich gemacht haben jahrelange Schutzprogramme. Fachleute sprechen von einer der größten Erfolgsgeschichten im Artenschutz.

Weniger positiv sieht die Entwicklung bei nahen Verwandten aus, bei den Östlichen Flachlandgorillas: Ihre Bestände sind in den vergangenen 20 Jahren massiv zurückgegangen, um mehr als die Hälfte. Es gibt nur weniger als 7000 der Tiere. Gründe sind unter anderem Wilderei, Abholzung und bewaffnete Konflikte in ihrer Heimat, der Demokratischen Republik Kongo.