Für Rehkitze hat man da schon verschiedene Möglichkeiten gefunden, die zu retten, zum Beispiel, in dem sie aus der Luft entdeckt und weggetragen werden. Beim Mähen sterben aber auch viele Insekten. Wenn das Mähwerk durchs hohe Gras fährt, müssen sie sich in Sicherheit bringen, um nicht zu sterben.
Forschende der Universitäten Hohenheim und Tübingen haben deshalb Techniken entwickelt, um Insekten zu helfen und so die Artenvielfalt zu schützen.
Wegpusten oder wegscheuchen
Der Ansatz ist: Verscheuchen, was man retten will. Das soll eine Gebläsescheuche machen. Die wird quer vors Mähwerk montiert und pustet die Insekten weg. Eine andere Idee ist die Bügelscheuche. Sie fährt mit Metallzinken durchs Gras und soll die Tiere dazu bringen, wegzuspringen, zu fliegen oder sich auf den Boden fallen zu lassen.
Das Ganze dürfte sich lohnen, denn auf einem Quadratmeter Grünland leben oft mehrere Hundert Zikaden, Fliegen, Mücken oder Wespen. Sie alle sind laut dem Team unverzichtbar für das Ökosystem. Die Forscher haben beide Methoden auch schon getestet und sagen: Das Gebläse funktioniert besser.
