Wenn Asteroiden aus dem Weltraum auf der Erde einschlagen, kann das katastrophale Folgen für das Leben haben - aber auch neues schaffen.

Ein südkoreanisches Forschungsteam hat den einzigen bestätigten Asteroidenkrater des Landes näher untersucht. Er liegt auf dem Gebiet des Landkreises Hapcheon, ist etwa 50.000 Jahre alt und ungefähr sieben Kilometer breit.

In Gesteinsproben und Sedimenten aus Bohrkernen fanden die Forschenden Hinweise auf mikrobielle Aktivitäten. Demnach bildete sich in der Zeit nach dem verheerenden Einschlag wohl ein See im Krater, der günstige Bedingungen für Leben bot. Die Erkenntnisse sind interessant für die Frage, wie generell Leben auf der Erde entstand: möglicherweise mit Hilfe aus dem All.

Der alte Asteroiden-Krater ist heutzutage übrigens eine Art Becken in der Landschaft, in dem auch wieder Menschen wohnen.