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Kurz bevor das Kepler-Weltraumteleskop Ende Oktober abgeschaltet wurde, hat es nochmal eine große Entdeckung gemacht: Eine Supernova direkt in ihrem Anfangsstadium.

Bei einer sogenannten Supernova Typ 1a saugt ein Weißer Zwerg seinem Begleitstern so lange Material ab, bis er explodiert. Diese Sternexplosionen helfen Astronomen, um mithilfe der Lichtkurve beispielsweise Entfernungen zu messen. Bis jetzt hatte man aber noch keine Supernova direkt am Anfang beobachten können. Deshalb war lange unklar, was da genau passiert.

Die Beobachtung wirft jetzt aber neue Fragen auf: Denn ein paar Tage nach dem ersten Aufleuchten ist die Helligkeit noch einmal sprunghaft angestiegen. Was dazu geführt hat, können die Astronomen aber noch nicht erklären.

Sie wollen die Supernova deshalb noch weiter untersuchen - und hoffen in Zukunft noch weitere zu entdecken, um die Ursprünge der Explosion besser zu verstehen.

Die Entdeckungen wurden in drei Studien beschrieben.