Der Sonnensturm hatte einen Anstieg des Radiokohlenstoffs zur Folge, das sich im Holz des Baumes aus den französischen Alpen abgelagert hat. Gäbe es heute einen vergleichbar starken Sonnensturm, würden möglicherweise Telekommunikations- und Satellitensysteme ausgelöscht und es käme zu massiven Stromausfällen.
Die Sonne gibt kosmische Teilchen ab, die extrem geladen sind. Prallen die mit Luftmolekülen in der Erdatmosphäre zusammen, bildet sich der radioaktive Kohlenstoff C-14. Der wird als Kohlendioxid von den Bäumen aufgenommen und lagert sich im Stamm ab.
In den letzten 15.000 Jahren sind bisher neun solcher extremen Sonnenstürme bekannt. Der neu identifizierte ist aber der Größte, der jemals gefunden wurde.
Sobald die Studie online ist, ist sie hier abrufbar: https://dx.doi.org/10.1098/rsta.2022.0206
