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Im Weltall haben Sternenforscher inzwischen tausende Planeten entdeckt, die um andere Sonnen kreisen - sogenannte Exoplaneten.

Jetzt haben sie passend dazu möglicherweise erstmals einen Mond außerhalb unseres Sonnensystems aufgespürt, also einen Exomond. Die Sternenforscher der Columbia University gehen davon aus, dass der Exomond ziemlich groß ist, nämlich deutlich größer als die Erde. Entsprechend ist auch der Exoplanet, um den der Mond kreist riesig - nämlich so groß wie der Koloss Jupiter in unserem Sonnensystem.

Zu hundert Prozent abgesichert ist die Entdeckung aber noch nicht. Es ist nämlich gar nicht so einfach, Exoplaneten und Exomonde nachzuweisen. Das machen Forscher, indem sie bei Sternen kontrollieren, ob sich deren Licht regelmäßig verdunkelt. Das ist ein Hinweis darauf, dass der Stern eine Sonne ist, die von Planeten umkreist wird. Der Exomond hat schon einen Namen: Kepler 1625 b-i.

Seine Sonne Kepler 1625 liegt 8000 Lichtjahre entfernt. Die US-Astronomen wollen jetzt mit dem Weltraumteleskop Hubble noch mal genau nach dem Exomond schauen und hoffen, dass der sich am Ende nicht doch nur als Messrauschen entpuppt.