Astronomie

Raumsonde löst Rätsel um helle Flecken auf Zwergplanet

Forscher fragen sich seit Jahren, warum es auf dem Zwergplaneten Ceres ungewöhnlich helle Flecken gibt.

Jetzt ist dieses Rätsel offenbar gelöst. Die NASA-Raumsonde Dawn hat die Flecken gefilmt. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung haben die Bilder ausgewertet. Sie berichten darüber im Fachmagazin Nature. Demnach bestehen die Flecken größtenteils aus Salzmineralen. Die entstehen offenbar immer dann, wenn die Sonne auf einen Krater von Ceres scheint. Dann steigt aus gefrorenem Wasser im Krater Nebel auf. Wenn das Wasser verdampft, bleiben am Ende Salze übrig. Die Forscher sagen, dass die Flecken quasi Reste von Verdunstungsprozessen sind. Sie konnten insgesamt 130 helle Flecken auf Ceres beobachten.

Der Zwergplanet ist mit rund 950 Kilometern Durchmesser der größte Himmelsgürtel im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.