Forschende haben zum ersten Mal beobachtet, wie ein Stern direkt zu einem Schwarzen Loch kollabiert – ganz ohne Explosion.

Eigentlich endet das Leben massereicher Sterne in einer gewaltigen Supernova. Dabei explodieren sie und leuchten für kurze Zeit heller als eine ganze Galaxie. Aber in unserer Nachbargalaxie Andromeda ist jetzt was anderes passiert.

Ein besonders heller Stern hat sich ab 2014 plötzlich begonnen zu verdunkeln - bis er fast vollständig verschwand. Aufnahmen des Hubble-Teleskops zeigen: Seine Helligkeit fiel auf ein Zehntausendstel.

Die plausibelste Erklärung laut einer Studie im Fachjournal „Science“ ist: Die Explosion ist gescheitert. Statt als Supernova zu enden, ist der Stern direkt in sich zusammengebrochen – und hat dabei ein Schwarzes Loch gebildet. Es ist der erste Nachweis für eine sogenannte „gescheiterte Supernova“.