In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt, dabei halfen Satelliten.

Die Technik dafür gab es Ende der 50er Jahre noch nicht, aber auch schon damals baute sich die Ozonschicht wohl ab, wegen von Menschen genutzten Chemikalien. Doch es fehlten die Messgeräte, um das nachzuweisen.

Ein Team des MIT, des Massachusetts Institute of Technology in Cambridge, schreibt in der Fachzeitschrift PNAS: Die Ursache für den Verlust der schützenden Ozonschicht waren damals noch nicht die bekannten Fluorchlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW, sondern eine andere Industriechemikalie: Tetrachlormethan. Das wurde als Lösungsmittel verwendet, lange vor den problematischen Kühlanlagen und Sprühdosen mit FCKW.

Es wurde seit 1914 eingesetzt und in den 1930er Jahren war es dann sehr verbreitet. Laut der Studie war dieses Mittel bis 1960 der Hauptverursacher des Ozonabbaus. Danach stieg die Konzentration der FCKW in der Atmosphäre an. Ende der 80er Jahre wurde die Verwendung ozonzerstörender Stoffe stark eingeschränkt. Seitdem erholt sich die Ozonschicht wieder.