Im Meer nordwestlich vor Australien liegt eine riesige untergegangene Landschaft.
In Medien wird sie auch als Atlantis bezeichnet. Die Forschung dachte bisher, dass dieses Atlantis vor 18.000 Jahren untergegangen ist und, dass es nur einige unbewohnte Inseln waren.
Australische Archäologinnen und Kulturwissenschaftler sagen jetzt aber: Das stimmt so nicht. Die Inseln waren bewohnt, es gab Süßwasser und Nahrung in der Gegend. Schon vor 50.000 Jahren sind Menschen von den Philippinen aus übergesiedelt. Mit den Jahrtausenden ist der Meeresspiegel erst gesunken, aus den kleinen Inseln wurde eine große mit Bergen. Laut den Berechnungen der Forschenden war die Insel damals ungefähr so groß wie das heutige Sachsen. Es gab Flüsse und Seen - den Menschen ging es wohl gut bis der Meeresspiegel wieder stieg und die Insel unterging.
Die Forschenden schätzen, dass dort eine halbe Millionen Menschen gelebt haben - auch heute noch leben einige Menschen auf kleinen Inseln in der Nähe. Deren Gene hatten andere Forschende untersucht und kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Auch heute noch erzählen Indigene in Legenden vom Untergang der Insel.
