Przewalskis gelten als die letzte echte Wildpferde-Rasse.

Sie galten lange als fast ausgestorben, haben nur durch Zuchtprogramme in Zoos überlebt. Vor zweieinhalb Jahren wurden einige von ihnen ausgewildert. In ihrem natürlichen Lebensraum, in der kasachischen Steppe. Dort sind jetzt zum ersten Mal zwei Fohlen geboren worden. Die Projektleiterin spricht von einem Meilenstein.

Die ersten Tiere der Herde in Kasachstan stammten aus Zoos in Berlin und Prag. Aktuell leben in der Turgai-Steppe rund 20 Tiere. Ziel ist, dass die Herde bis 2029 mindestens doppelt so groß wird, damit sie sich selbst erhalten kann. Ähnliche Programme gibt es auch in der Mongolei und in China.

Die wilden Przewalski-Pferde unterscheiden sich vom Hauspferd. Sie sind etwa so groß wie ein Pony und sehr widerstandsfähig gegen Kälte und Hitze.