In modernen Autos stecken immer mehr Sensoren und Technik.

Und das wird noch mehr, wenn Autos in Zukunft tatsächlich autonom fahren sollen. Weil der Platz für Sensortechnik aber begrenzt ist, braucht es kreative Lösungen.

Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik hat da jetzt eine Lösung präsentiert. Die Forschenden haben Radarsensoren für den Nah- und Fernbereich entwickelt, die als Beschichtung im Fahrzeug-Scheinwerfer aufgetragen werden. Das spart Platz, und weil die Sensor-Beschichtung nahezu durchsichtig ist, werden auch die Scheinwerfer nicht beeinträchtigt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Sensoren im Scheinwerfer gut vor Schnee, Regen und Eis geschützt sind.

Die Entwicklung nennt das Fraunhofer-Institut "RadarGlass". Damit die Sensoren in Serie gehen können, werden jetzt Kooperationspartner in der Automobilindustrie gesucht.