Das zeigt eine Analyse der Daten von einer Million Autos. An der Studie war unter anderem das Fraunhofer Institut beteiligt. Der SWR berichtet über die Ergebnisse.
Die Hybrid-Autos haben den Daten nach im Schnitt fast sechs Liter Sprit verbraucht, obwohl es offiziell oft nur zwei Liter sein sollten. Das entspricht einem Mehrverbrauch von 300 Prozent. Die Forschenden erklären das damit, dass die Verbrennungsmotoren bei Hybriden viel häufiger anspringen als behauptet.
Besonders negativ fielen die Hybrid-Autos deutscher Hersteller auf. Tatsächlich niedrige Verbräuche schafften dagegen Modelle von Kia, Toyota, Ford und Renault.
Die Studienautoren sagen, die CO2-Emissionen von Millionen Hybriden sind offenbar viel höher als gedacht. Die Klimaschutzziele könnten so nur theoretisch, aber nicht auf der Straße erreicht werden.
