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An vielen Bahnhöfen in Städten suchen Radfahrer gerne mal so lange nach einem Platz zum Anschließen für ihr Rad wie Autofahrer in Altstadtvierteln nach einem Parkplatz.

An deutschen Bahnhöfen fehlen geschätzt hunderttausende Stellplätze für Fahrräder und in Zukunft vielleicht sogar mehr als eine Million. Das vermutet der Städte- und Gemeindebund.

Der Mangel ist auch erkannt: Deswegen haben das Bundesumweltministerium und die Deutsche Bahn die Initiative bike+ride gestartet. Durch sie sollen bis Ende 2022 immerhin bis zu 100.000 neue Stellplätze entstehen. Der Bund übernimmt einen Teil der Kosten, Kommunen können sich bewerben. Doch die Aktion ist nur schleppend angelaufen: In der ersten Bewerbungsphase Anfang des Jahres kamen offenbar nur zehn Anträge für insgesamt 2700 Plätze. Inzwischen läuft die zweite Bewerbungsphase. Für die rechnet das Bundesumweltministerium mit einer größeren Nachfrage.