Der Flughafen ist geschlossen, die Straßen dürfen nicht befahren werden, auch die Strände sind leer.
Auf der indonesischen Insel Bali herrscht seit Sonnenaufgang für 24 Stunden behördlich angeordnete absolute Ruhe. An diesem Tag der Stille, dem Nyepi, feiern die Einheimischen das balinesische Neujahr - der wichtigste Feiertag im Hinduismus auf Bali. Dabei dürfen Häuser und Hotels nicht verlassen werden, auch künstliches Licht ist verpönt, viele Menschen fasten und meditieren. Auch Touristinnen und Touristen müssen sich an die Regeln halten. Sie dürfen sich aber immerhin frei in Hotelanlagen bewegen und Gärten und Pools nutzen.
Die Zeitung Bali Sun kommentiert, es sei der schönste Tag im ganzen Jahr. Bali ist innerhalb Indonesiens - dem größten muslimischen Land weltweit - die einzige Insel mit hinduistischer Bevölkerungsmehrheit.
