Gold kommt in fast jedem Elektrogerät vor - es ist ein hervorragender Leiter und rostet nicht.

Einmal verbaut, ist es aber nur schwer wieder herauszulösen. Bei dem britischen Staatsunternehmen Royal Mint, das normalerweise Münzen prägt, haben sie ein Geschäft daraus gemacht: Alte Telefone der britischen Zentralbank werden dort auseinandergenommen und die wertvollen Rohstoffe wie Gold, aber auch Tantal und Kupfer gerettet. Aus dem Gold werden dann neue Schmuckstücke gefertigt, die unter der Marke 886 laufen - benannt dem Jahr, in dem die Münzprägeanstalt gegründet wurde.

Das Verfahren, um das Gold zu recyclen, ist das Patent einer kanadischen Firma. Laut Royal Mint ist es energieeffizient und das Lösungsmittel kann mehrfach verwendet werden.

Insgesamt wird weltweit weiter sehr wenig Elektroschrott gesammelt und recycelt, laut Zahlen der Uno gerade mal gut 22 Prozent.