Deshalb ist es wichtig, für solche Zeiten Strom zu speichern, und es wird daran geforscht, wie Speichertechnologien verbessert werden können. Ein Forschungsteam hat sich dabei jetzt eine Idee angeschaut, die bisher noch nicht richtig klappte. Dabei wird die Energie aufgenommen, chemisch gespeichert und bei Bedarf als Wärme wieder freigesetzt.
Die Forschenden haben sich für ihre Studie im Fachmagazin Science an einem DNA-Baustein orientiert. Wenn Sonnenlicht auf das Molekül trifft, verändert es seine Form und speichert die Energie. Gibt es die Energie wieder frei, springt es wieder zurück in seinen Ausgangszustand. Das Ganze funktioniert ähnlich wie eine wiederaufladbare Solarbatterie. Im Versuch war die beim Entladen des Moleküls freigesetzte Wärme stark genug, um Wasser zum Kochen zu bringen.
Die Forschenden werten das als großen Erfolg. Wann eine solche Speichermethode allerdings im Alltag angewendet werden kann, ist offen.
------------------
