Es war schon länger befürchtet worden - inzwischen gibt es Bestätigung: Der hochansteckende Vogelgrippe-Erreger hat auch das Festland der Antarktis erreicht.
Nach Angaben des spanischen Forschungsinstituts CSIC ist das H5N1-Virus bei mindestens einer dort verendeten Raubmöwe nachgewiesen worden. Der Vogel war in der Nähe der argentinischen Forschungsbasis Primavera auf der antarktischen Halbinsel gefunden worden. Proben wurden daraufhin auf der spanischen Station Gabriel de Castilla analysiert.
Sorgen um Pinguine
Die Antarktis galt bisher - neben Australien und Ozeanien - als eine der wenigen Weltregionen, die von der Vogelgrippe verschont geblieben waren. Auf vorgelagerten Inseln war das Virus allerdings schon nachgewiesen worden.
Forschende machen sich jetzt große Sorgen um die antarktische Tierwelt - vor allem die Pinguinkolonien, mit ihren eng nebeneinander liegenden Stein-Nestern.
