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Ein internationales Forschungsteam hat jetzt eine Methode vorgestellt, mit der es die Herkunft von Sand an seinem Sound erkennen können.

Als geeigneter Rohstoff für Bau, Glas und Elektronik ist Sand sogar knapp - er wird weltweit gehandelt und in einigen Ländern auch illegal abgebaut. Ein internationales Forschungsteam hat jetzt eine Methode vorgestellt, die helfen könnte, Sandschmugglern auf die Spur zu kommen. Die Forschenden schreiben im Fachmagazin Applied Acoustics, dass sie die Herkunft von Sand an seinem Sound erkennen können.

Sie haben Sand in Säure aufgelöst und je nach Strand ein anderes Blubbern und Zischen festgestellt. Das liegt daran, dass Sand nicht nur aus Quarz besteht, sondern auch aus Kalk, etwa von Muscheln. Und je nach Strand unterscheidet sich Art und Anteil des Kalks. Löst der sich in der Säure auf, erzeugt er deshalb das charakteristische Blubbern eines Strands. Getestet wurde das Verfahren bisher an Stränden in den Niederlanden.