Ein Team der Universität Iowa hat Eltern und Kinder puzzeln lassen und dabei die Hirnaktivität gemessen. Einige Eltern-Kind-Paare nutzten nur Worte, um sich miteinander zu verständigen, andere durften zusätzlich Gesten verwenden. Entscheidend dabei war, wie synchron Eltern und Kind in ihren Hirnaktivitäten sind - das zeigt, wie fokussiert sie sind und wie gut die Kinder den Eltern folgen können. Ergebnis: Diejenigen, die Gesten und Worte benutzen durften, schnitten besser ab.
Zwar synchronisierten sich auch die Paare, die nur die Worte nutzten - also etwa "Dreh' das Puzzleteil mal rum" - aber das ließ im Lauf der Übung eher nach. Wenn die Paare auch Gesten verwendeten, also zeigen konnten, wie das Puzzleteil gedreht werden soll, dann blieben beide länger miteinander synchron. So etwas funktioniert nicht nur beim Puzzeln: Tests haben auch schon belegt, dass das Erklären einer Kurvendiskussion in der Mathematik, mit entsprechenden Gesten untermauert, verständlicher ist.
