Im Fachjournal PNAS schreiben Forschende jetzt, dass das Problem größer ist als bisher angenommen. Es habe "industrielle Ausmaße". Die Forschenden warnen, dass nicht nur einzelne Gruppen betrügen, sondern dass es regelrechte Betrügernetzwerke gebe. Dazu gehören so genannte Paper Mills. Diese fälschen Fachartikel und verkaufen sie an Forschende, die ohne großen Aufwand selbst etwas publizieren wollen - ein Millionengeschäft. Auch Redakteurinnen und Gutachter sollen mit drin stecken, um gefälschte Artikel durch den Qualitätscheck von Fachjournalen zu bringen.
Die Autoren des PNAS-Artikels sprechen von einem Weckruf für die Wissenschaft und mahnen, dass mehr gegen Betrügerinnen und Betrüger getan werden muss. Gerade durch KI-Systeme könnte es schwieriger werden, Kriminelle zu entlarven.
