Eine Langzeituntersuchung eines japanischen Wissenschaftsteam zeigt jetzt die Langzeitfolgen des Klonens. 20 Jahre lang haben sie immer wieder Mäuse geklont, eine Generation folgte auf die nächste - der Ursprung war eine einzige Spendermaus.
25 Maus-Generationen lang gab es keine sichtbaren Effekte. Aber in jeder geklonten Generation häuften sich nach außen nicht sichtbare Mutationen in der Maus-DNA. Ab der 27. Generation ging die Geburtenrate der Mäuse zurück. Die 58. Generation war dann die letzte - wurden die Mäuse dieser Generation mit Männchen gepaart, gab es zwar befruchtete Eizellen, die meisten starben aber ab. Die wenigen Embryonen, die geboren wurden, starben innerhalb weniger Tage. Damit widerlegt die Studie die Annahme, dass das Klonen keine langfristigen Schäden verursacht.
Die Forschenden sagen, dass die Klone keine 1:1 Kopie des Originals sind, sondern dass bei ihnen Mutation drei Mal häufiger vorkommen als bei natürlichen Nachfahren.
