Denn die ersten Arbeiterinnen müssen ja erstmal schlüpfen und großgezogen werden. Und so sammelt die Jungkönigin in den ersten Wochen ganz allein Nektar, baut Waben und hält die Brut warm.
Aber wie schafft die Hummelkönigin das? Eine US-Forschungsgruppe hat rausgefunden: Indem sie besonders schnell lernt. Im Vergleich zu Arbeiter-Hummeln kann sich die Königin zum Beispiel den Duft von vielen verschiedenen Blüten sehr schnell merken. Frühere Experimente hatten schon gezeigt: Die Hummelkönigin lernen auch schneller als Arbeiterinnen, bestimmte Farben mit Belohnungen wie Zuckerwasser zu verbinden. Beides zusammen hilft der Königin wahrscheinlich, in kürzester Zeit die Blüten mit dem besten Nektar zu finden.
Die Forschenden warnen allerdings in den Proceedings of the Royal Society B: Manche Pestizide können die Duft-Lernfähigkeit von Hummeln einschränken. Dann funktionieren sie auch nicht mehr so gut als Bestäuber - was vor allem in der US-Landwirtschaft enorm wichtig ist.
