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Der Pfeilspitzen-Schöngift ist ein Baum, der hochgiftig ist und selbst einen Elefanten umhaut - der Mähnenratte macht das Gift aber nix aus.

Ein Biologieteam aus den USA und Kenia hat die ungewöhnliche Ratte jetzt genauer erforscht. Die sieht aus wie eine kuschelige Version eines Stinktiers und lebt in Ostafrika. Die Mähnenratte ist nicht nur gegen das Baumgift resistent, sie nutzt es auch zur Verteidigung. Dafür frisst sie Äste des Baums, mixt das mit Spucke und gibt das Gemisch in ihr Fell. Das ist schwarz-weiß gestreift und stellt sich auf, wenn die Mähnenratte bedroht ist. Wenn ihr dann jemand zu nahe kommt, kann das tödlich enden.

Mal abgesehen davon, dass eine Begegnung mit der Mähnenratte ziemlich unangenehm werden kann, haben die Biologinnen und Biologen noch etwas entdeckt: Die Tiere sind sehr gesellig. Eigentlich hatten sie angenommen, dass Mähnenratten Einzelgänger sind. Stattdessen zeigte sich bei den für die Studie gefangenen Tieren schnell, dass sie gern kuscheln und zusammen unterwegs sind.