Forschende vom Schmidt Ocean Institute und der Uni von Buenos Aires waren vor der Atlantikküste von Argentinien unterwegs und haben neue Arten von Würmern, Schnecken und Seeanemonen entdeckt. Die Kamera des U-Boots hat außerdem eine Phantomqualle (Stygiomedusa gigantea) erfasst. Diese Art wurde bislang nur selten gesichtet. Die Art hat vier Tentakel, die bis zu zehn Meter lang werden können.
Noch seltener ist aber ein Fund, den die Forschenden in rund 3900 Metern Tiefe am Meeresgrund gemacht haben. Dort fanden sie die Knochen eines Wals. Wenn ein Wal stirbt und auf den Meeresboden sinkt, nennt man das Walsturz oder Walfall. Der Kadaver liefert dann über Jahre oder Jahrzehnte Nahrung für viele Tiefseearten.
Daneben fanden die Forschenden auch eine große Menge Müll wie Fischernetze, Plastiktüten und eine alte VHS-Kassette mit koreanischer Beschriftung in nahezu makellosem Zustand. Das Forschungsteam sagt: Das zeigt, wie lang Kunststoffe die Meere belasten.
