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Manchen Menschen zieht sich schon beim Gedanken an Brokkoli, Blumenkohl oder Rosenkohl alles zusammen - sie haben eine regelrechte Abneigung gegen solches Gemüse.

Ein Forschungsteam aus den USA hat Hinweise dafür gefunden, dass das genetisch bedingt sein könnte. Es hat Speichelproben von 175 Erwachsenen genommen und darauf untersucht, ob darin ein Gen vorhanden war, das in Zusammenhang steht mit der Wahrnehmung von Bitterstoffen. Die Wahrscheinlichkeit war zweieinhalb Mal so hoch, dass die Menschen mit der bitter-empfindlichen Gen-Variante wenig Gemüse aßen, im Vergleich zu denen, die die Variante nicht hatten.

Das Team sagt, wenn diese Erkenntnisse durch weitere Tests untermauert werden, könnten Ärzte Brokkoli-, Rosenkohl- oder Blumenkohl-Hassern raten, auf andere Arten von Gemüse umzusteigen, um sich trotzdem gesund zu ernähren. Möglich wäre auch, dass sich der bittere Geschmack mit bestimmten Kräutern und Gewürzen unterdrücken lässt. Oder indem man das Gemüse mit Käse überbackt, solange man nicht besonders aufs Gewicht achten muss.