Forschende unter anderem von der Ludwig-Maximilian-Uni München haben das über 20 Jahre lang untersucht und dabei analysiert, wie die regionalen Entwicklungs- und Versorgungsstrukturen mit den beobachteten Unterschieden zusammenhängen.
Sie sagen, dass die Sterblichkeit bei Kindern mit Blutkrebs (lymphatischer Leukämie) in benachteiligten Regionen in Nord- und Nordostbrasilien zugenommen hat - während sie in wohlhabenderen Gebieten dagegen stabil geblieben oder zurückgegangen ist.
Deutlicher Einfluss auf Überlebenschancen
Die Forschenden sagen: Soziale Ungleichheiten beeinflussen die Überlebenschancen von Kindern mit Leukämie deutlich. Um ihre Chancen in allen Regionen nachhaltig zu verbessern, müsste vor allem der Zugang zu einer hochwertigen Krebsversorgung ausgebaut werden.
Da braucht es laut dem Team gezielte, an die Regionen angepasste Strategien - die gebe es aktuell nicht.
