Das meldet die Organisation Re:wild. Das Wissenschaftsmagazin Spektrum berichtet darüber. Romeo hieß er und war ein Sehuencas-Wasserfrosch. Er galt lange als der letzte seiner Art auf der Erde. Wie alt er war, ist nicht bekannt. Die Lurchart kann geschätzt bis zu 15 Jahre alt werden. Nachdem Romeo im Bergregenwald in Bolivien gefunden worden war, saß er rund 10 Jahre allein in einem Aquarium in einem bolivianischen Naturkundemuseum. 2019 waren dann noch ein paar weitere Artgenossen entdeckt worden. Eine "Julia" wurde zu ihm gesetzt. Paaren wollte er sich nicht.
Nach Angaben von Re:wild gibt es aber ein Happyend. Denn: Forschende haben einen neuen Bestand von Sehuencas-Wasserfröschen gefunden. Die leben in einem Nationalpark in Bolivien. Bedroht bleibt die Art aber, denn es gibt eingeschleppte Krankheiten, die weltweit sie und andere Frosch- und Krötenbestände erwischen können. Generell machen auch die Zerstörung ihres Lebensraums, Umweltverschmutzung und der Klimawandel Fröschen und Kröten zu schaffen.
