In Bolivien ist ein Militärflugzeug verunglückt, das mit Geldscheinen beladen war.

Nach Polizeiangaben kamen mindestens 20 Menschen ums Leben. Die Militärmaschine war in der Nähe von La Paz im Westen des Landes verunglückt. Das Flugzeug kam bei der Landung von der Landebahn ab. Dabei wurden wohl auch mehrere Autos und Lastwagen von Trümmerteilen getroffen.

Neben Rettungstrupps war nach dem Unglück in Bolivien auch die Polizei im Einsatz. Sie setzte nach Fernsehberichten Tränengas gegen Anwohner ein - um zu verhindern, dass diese Geldscheine einsammelten, die rund um den Unfallort verstreut lagen.

Das Flugzeug soll Geld im Auftrag der Zentralbank Boliviens transportiert haben. Angeblich hatten die Scheine aber noch keinen Wert, weil sie noch nicht mit einer Seriennummer versehen waren. Im Fernsehen gab es Bilder, auf denen Polizisten Geldscheine verbrannten.