Vor einer Million Jahren, als unsere ersten menschlichen Vorfahren gelernt haben, das Feuer zu zähmen, haben sie sich wahrscheinlich ziemlich oft verbrannt.
Über die Jahrtausende wurde das Verletzungsrisiko durch Feuer wohl eher höher als niedriger, weil Menschen Feuer immer mehr eingesetzt haben oder auch Sprengstoffe entwickelt wurden. Forschende haben deswegen die Theorie, dass Brandverletzung die menschliche Evolution angetrieben haben. Das beschreiben sie in den BioEssays.
Dafür spricht: Menschen haben einige Gene, die speziell bei Brandwunden aktiv werden und dabei helfen, die Verletzungen zu heilen. Menschenaffen haben viele dieser Gene nicht.
Feuer und die dadurch ausgelösten Brandwunden könnten also ein Anpassungsdruck gewesen sein, durch den dann zum Beispiel auch unsere Haut dicker wurde, um uns vor Verbrennungen zu schützen.
