Letzte Woche hat der brasilianische Konzern Petrobras einen Erdölfund in der Nähe der Amazonasmündung bekanntgegeben.

Der Präsident des Landes, Luiz Inácio Lula da Silva, hat das als "Pass für die Zukunft des Landes" gefeiert. Das sagte er bei einem Besuch auf einem Bohrschiff und betonte zugleich, dass er weiter für das Ende fossiler Brennstoffe kämpfen wolle.

Petrobras hat das Öl in einer Tiefe von knapp drei Kilometern gefunden, ein Stück weit von der Küste des Bundesstaats Amapá entfernt. Wie viel Öl da liegt, ist noch nicht bekannt.

Umweltschützer befürchten, dass Ölförderung in den Gewässern die Artenvielfalt gefährden würde und dass die Rechte von indigenen Völkern missachtet würden.