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Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro könnte ein wichtiges Projekt zum Schutz des Regenwaldes streichen.

Örtliche Medien berichten, dass Bolsonaro das Entscheidungsgremium des sogenannten Amazonas-Fonds aufgelöst hat. Damit ist unklar, was mit den noch nicht genutzten Geldern passiert.

Seit 2009 zahlen Deutschland und Norwegen in den Fonds ein. Das Geld wird dafür eingesetzt, um das Amazonasgebiet zu erhalten. Bisher wurden über 100 Projekte unterstützt. Seit Bolsonaro aber Anfang des Jahres im Amt ist, wurde aber kein neues Projekt mehr begonnen. Mehrere Hundert Millionen Dollar sind offenbar noch ungenutzt.

Laut brasilianischen Medien will die Regierung in den nächsten Tagen mit Deutschland und Norwegen darüber sprechen, wie es mit dem Fonds weitergehen soll. Unter Umständen könnten die beiden Länder das ungenutzte Geld von Brasilien wieder zurückverlangen.

Bolsonaro hatte schon im Wahlkampf angekündigt, den Umweltschutz zu lockern.