Pferde haben die Menschenheitsgeschichte geprägt: Sie haben verändert, wie Menschen jagen, kämpfen oder reisen.
Wann Pferde so wichtig für uns geworden sind, darüber haben Forschende jetzt neue Erkenntnisse: Sie sagen, das ging los vor etwa 4.200 Jahren. Einige Völker hatten vorher schon damit begonnen, wilde Pferde zu domestizieren. Aber dann - in der Bronzezeit - setzten die Menschen offenbar immer mehr auf eine bestimmte Pferdelinie.
Diese Tiere kamen aus einer Steppenregion im Osten Europas und breiteten sich schnell aus. Durch eine genetische Mutation hatten sie ein besondere Rückenform, wodurch sie wohl besonders gut geeignet dafür waren, sie zu reiten. Zumindest hat es den Forschenden zufolge nur etwa 300 Jahre gedauert, bis diese Pferdelinie in ganz Eurasien dominant war - von Russland bis Spanien. Alle Pferderassen, die wir heute kennen - ob Pony oder Zuchthengst - gehen dem Forschungsteam zufolge auf diese Linie zurück.
Für ihre Studie haben die Forschenden hunderte alte Pferdegenome analysiert.
