Im Niedrigwasser der Donau sind Mammutreste zum Vorschein gekommen. In der Nähe eines Donaudorfs in Bulgarien hat ein Anwohner die Knochen auf dem Flussboden entdeckt.
Das Regionale Geschichtsmuseum bestätigte, dass es sich bei dem Fund um einen Unterkiefer, zwei Stoßzähne und die Rippe eines Mammuts handelt. Die Fachleute wollen den Fund jetzt analysieren, um die genaue Herkunft und das Alter des Mammuts festzustellen.
Für die Region in Bulgarien sind Überreste prähistorischer Tiere keine Seltenheit. Im Museum der Donaustadt Russe sind mehrere frühere Funde ausgestellt und auch das Modell eines Mammuts in Echtgröße.
Die Donau hat wegen fehlender Niederschläge und aufeinanderfolgender Hitzewellen seit Mai in einigen Abschnitten Rekordtiefstände erreicht.
