Kentucky ist bekannt für seinen Bourbon-Whiskey. Der wird aus Getreide hergestellt und nach dem Brennen bleibt ein großer Teil der Getreidemasse übrig.

Die wird oft als Viehfutter weiterverwendet. Aber Chemiker der Uni Kentucky hatten eine weitere Idee, was man mit diesen Überresten anstellen kann. Die schlonzige Masse hat Potenzial als Stoff für Energiespeicher.

Die Forschenden haben die Whiskey-Brennreste unter Druck getrocknet und erhitzt. Das so entstehende Kohlenstoffmaterial haben sie dann zusammen mit einem Batterie-Forschungsteam der Uni Jena getestet und daraus kleine Superkondensatoren gebaut. Im Experiment konnten die ähnlich gut Energie speichern wie kommerzielle Bauteile.

Die Forschenden haben die Ergebnisse auf einer Chemie-Fachkonferenz in den USA vorgestellt. Als Nächstes wollen sie schauen, ob das Ganze auch in größerem Format funktioniert.