Die helfen dann gegen die Schmerzen, aber nicht so gut bei der Wundheilung, weil da die Mittel nicht direkt ankommen. Deshalb können sich vernähte Wunden auch entzünden, ihre Heilung dauert länger und vielleicht bleiben Narben zurück. Eine mögliche Lösung haben jetzt zwei Forscherinnen entwickelt: und zwar ein Material zum Vernähen der Wunden, in dem entzündungshemmende Mittel direkt drin sind. So wirken sie an der richtigen Stelle.
Medikamente wirken, da wo sie gebraucht werden
Dafür haben die Forscherinnen unter Hochspannung bestimmte Polymerlösungen zu feinen Nanofasern gezogen. Das Material kann Medikamente binden und sie dann nach und nach langsam ans Körpergewebe abgeben. Bei anderen Teams hatten ähnliche Versuche bisher nicht so gut geklappt, weil die Medikamente nicht lange an den Fäden haften blieben.
Die Forscherinnen haben ihre Ergebnisse heute auf einer Fachtagung der American Chemical Society vorgestellt.
