Jetzt gibt es gute Nachrichten: Laut einem internationalen Forschungsteam hat sich der Jangtse überraschend deutlich erholt. Innerhalb von zwei Jahren hat sich die Gesamtbiomasse im Fluss - also alles an Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen - verdoppelt. Und: Es gibt wieder mehr Arten und auch bei denen, die gefährdet sind, hat sich der Bestand vergrößert.
Die Forschenden führen das darauf zurück, dass Chinas Regierung 2021 ein Fischereiverbot für den Jangtse erlassen hat. Und dabei auch überlegt hat, welche alternativen Jobs sie Fischerinnen und Fischer bieten kann. Für das Autorenteam der Studie der Beleg dafür, dass ökologische Trends nochmal umkehrbar sind - wenn es den politischen Willen gibt.
Auch beim Schutz des Jangtse gibt es allerdings noch Nachholbedarf: Zum Beispiel sollte generell die Wasserqualität verbessert und die illegale Fischerei in den Nebenflüssen des Jangtse konsequenter verfolgt werden.
