Es geht um die roten Huashan-Felsbilder, die trotz eines feuchten Monsunklimas in der Region bis heute gut erhalten sind. Seit ein paar Jahren gehören die Bilder zum Unesco-Welterbe.
Eine Studie im Journal of Archaeological Science hat jetzt herausgefunden, dass Blut und seine enthaltenen Proteine für die besondere Haltbarkeit im Gestein gesorgt haben. Die Malereien sind quasi mit dem Felsen verschmolzen. Das Blut stammte von Tieren und von Menschen.
Laut den Forschenden liefern die Proben auch einen Hinweis, dass das Blut von Geburten stammen könnte. Zwei Proteine wurden entdeckt, die vor allem bei Hochschwangeren vorkommen. Möglicherweise war die Verwendung der Nachgeburt Teil eines Rituals der damaligen matriarchalen Gesellschaft. Die Forschenden weisen aber darauf hin, dass es sich dabei bisher nur um eine Vermutung handelt.
