In China wird die Bevölkerung seit Jahren kleiner. Die Regierung versucht deshalb, mehr Geburten zu fördern.
Seit diesem Jahr werden Kondome und die Pille wieder besteuert – mit 13 Prozent Mehrwertsteuer. Rund 30 Jahre lang waren sie steuerfrei.
Schon vorher gab es andere Maßnahmen: Zuschüsse für Kinderbetreuung sind steuerfrei, dazu kommt Geld vom Staat für Betreuungskosten. Außerdem will die Führung Ehe und Kinderkriegen wieder positiver darstellen.
Geburtenraten sinken
Die Geburtenraten in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt schrumpft seit Jahrzehnten. Das ist eine Folge der Ein-Kind-Politik. Sie wurde 1979 zur Geburtenkontrolle eingeführt und erlaubte den meisten Paaren nur ein Kind. Diese Politik wurde unter anderem mit Zwangsabtreibungen und hohen Strafen durchgesetzt.
