In Japans Supermärkten könnten die Chips-Regale bald trister aussehen.

Calbee ist einer der größten Snackhersteller des Landes. Und auch der bekommt die Folgen des Iran-Kriegs zu spüren. Deshalb verabschiedet sich das Unternehmen erst mal von seinen knallbunten Chipstüten. In gut zwei Wochen sollen stattdessen nur noch Schwarz-Weiß-Tüten ausgeliefert werden.

Für die Produktion von den bunten Tüten braucht das Unternehmen nämlich ein Lösungsmittel, das aus Rohöl gewonnen wird. Und davon kommt wegen des Iran-Kriegs gerade viel weniger in Japan an. Das Land ist von Ölimporten aus dem Nahen Osten abhängig. Der Snackhersteller Calbee sagt, dass er mit seinen Schwarz-Weiß-Tüten Engpässe verhindern will.

Laut der Nachrichtenagentur Reuters ist genau das vor kurzem einem anderen Chipshersteller in Japan passiert: Er musste die Produktion eines beliebten Snacks vorübergehend einstellen, was bei Fans der Marke nicht gut ankam.