Bienen sind ja sprichwörtlich superfleißig und damit können sie auch der Forschung helfen.

In Großbritannien zeigt eine Studie, dass Bienen sehr gute Lieferanten für Umweltdaten sind. Ein Forschungsteam hat über mehrere Jahre Honigproben ausgewertet. Im Honig sind Pollen enthalten, also Pflanzenmaterial. Das haben die Forschenden analysiert und konnten feststellen, welche Pflanzen die Bienen besucht hatten.

Im Fachmagazin Plos One schreibt das Team, dass die Bienen gut 800 verschiedene Pflanzenarten angeflogen haben. Für Menschen wäre es unheimlich aufwändig und teuer gewesen, das ganze Material zusammenzusammeln. In Zukunft könnte man mit den Bienendaten zum Beispiel verfolgen, wie sich invasive Arten ausbreiten oder wie Schadstoffe in der Umwelt verteilt sind.