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Eigentlich stammt der Waschbär aus Nordamerika - aber auch in Europa breitet er sich aus, inzwischen ist er zum Beispiel recht häufig in Berlin zu sehen.

Forschende haben den Waschbären als invasive Art genau im Auge - weil er die einheimische Tierwelt bedroht und möglicherweise auch neue Krankheiten mitbringt. Ähnliche Sorgen machen sie sich über den ostasiatischen Marderhund und den nordamerikanischen Mink. Bei der Beobachtung dieser Kleinräuber setzen die Forschenden jetzt auch auf Bürgerwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler.

Tiere melden bei ZOWIAC-App

Alle, die unterwegs Waschbär & Co. sehen, können ihre Beobachtungen per App melden - und Fotos von den Tieren oder ihren Spuren mitschicken. Die Forschenden wollen die Daten auswerten. Auf der Basis könnte auch über eine Jagd-Erlaubnis entschieden werden - um das heimische Ökosystem vor den Eindringlingen zu schützen. Mageninhalts-Analysen zeigen, dass sie zum Beispiel bedrohte Krötenarten fressen - oder sogar Feldhasen.

So niedlich Waschbären auch aussehen, faktisch sind es nicht-heimische Fleischfresser, die sich derzeit nahezu unkontrolliert in Deutschland ausbreiten. Und das mit noch nicht abschätzbaren Folgen für Mensch, Tier und Ökosysteme!“