Das war vor gut 50 Jahren die These des Club of Rome. Wie gutes Leben auf der Erde möglich ist, beschreibt die Organisation zusammen mit dem Wuppertal Institut jetzt auch speziell für Deutschland. Positive Trends sehen die Nachhaltigskeitsforschenden in ihrem Buch bei der Energiewende. Zum Beispiel, dass erneuerbare Energien mittlerweile weniger kosten und fossile Energieträger nicht mehr unterstützt werden sollen. Aber: Deutschland tut nach Ansicht der Forschenden zu wenig für soziale Gerechtigkeit. Auch hier gebe es Gräben zwischen denen, die viel zur Zerstörung unserer Lebensgrundlagen beitragen und denen, die wenig dazu beitragen, aber stark unter den Folgen zu leiden hätten. Wer wenig verdiene, könne sich ein Auto und Fernreisen nicht leisten - die viel CO2 verursachen. Oft wohnen ärmere Menschen aber in Gegenden mit schlechter Luftqualität und wenig Grün und leiden damit stärker unter Umweltzerstörung und den Folgen den Klimawandels.
Die Wirtschaft kann nicht ewig wachsen - sonst bricht irgendwann alles zusammen: Wirtschaft, Umwelt, Lebensqualität.