Menschliche Ohren können Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hertz wahrnehmen. Und dabei hat jeder Tonhöhenbereich seinen eigenen Platz im Innenohr.

Ein Forschungsteam aus Schweden und Kanada präsentiert im Fachjournal Scientific Reports jetzt eine genaue 3D-Karte - von der Hörschnecke, der Cochlea. Die unterschiedlichen Tonhöhen sind darauf nach Oktaven mit unterschiedlichen Farben gekennzeichnet, mit den tiefsten Tönen oben und den höchsten Tönen unten.

Einer der Forscher vergleicht die Karte mit einem Klavier - nur dass das Klavier für all seine Töne 88 Tasten hat, unser Ohr aber mehr als 3.000 unterschiedliche Tastentöne unterscheiden kann. Um die Schallwellen wahrzunehmen, nutzt unser Gehör Haarzellen in der Hörschnecke, die die Schwingungen in Nervenimpulse umwandeln.

Die Forschenden hoffen, dass ihre Erkenntnisse auch dabei helfen können, Hörprothesen zu verbessern - die Cochlea-Implantate.