Wir kennen das aus Deep Impact oder Armageddon: Wenn ein riesiger Asteroid auf die Erde trifft und ins Meer stürzt, dann gibt's gigantische Flutwellen, die ganze Städte zerstören.
In der Realität sähe das Ganze aber wohl anders aus: US-Wissenschaftler haben einen Asteroiden-Einschlag mitten im Meer simuliert. Der Aufprall würde zwar extrem hohe Wellen erzeugen, aber letztlich bleibt der Einschlag ein punktuelles Ereignis. Die Wellen würden sich sehr schnell zerstreuen und ihre Energie verlieren. Für Tsunamis braucht es dagegen großflächige Bewegungen, wie es sie zum Beispiel bei Erdbeben gibt.
Spektakulär wäre der Einschlag trotzdem: Wasser würde mehrere Dutzend Kilometer hochspritzen, die ersten Wellen rund um den Wasserkrater könnten bis zu 400 Meter hoch werden. Die enorme Energie würde außerdem riesige Mengen Wasser verdampfen lassen und in die Stratosphäre drücken - was das Weltklima über Monate oder Jahre verändern würde. Dazu kommen enorme Schockwellen und heftige Winde.
