Bei dem Sport geht es darum, geschliffene Steine auf dem Eis möglichst nah an einen Zielpunkt heranschlittern zu lassen. Und für diese Curling-Steine werden nur wenige ganz bestimmte Granitsorten verwendet. Common Green, Blue Hone oder Blue und Red Trefor. Alle der etwa 20 Kilogramm schweren Steine, die bei den Olympischen Winterspielen gerade übers Eis rutschen, stammen von nur zwei Orten auf der Welt: Aus Steinbrüchen in Wales und in Schottland, wo der Sport mit entstanden ist.
Das Wissenschaftsmagazin Scientific American hat mit einem Experten für Gesteine gesprochen, der selbst früher Curler war. Er hat sich die Struktur der Curling-Steine genauer angeguckt und festgestellt, dass das Material besonders fest ist. Die Steine halten deshalb Jahrzehnte lang, obwohl sie oft gegeneinander knallen. Für die Unterseite, die übers Eis gleitet, wird Blue Hone genutzt, weil dieser Granit besonders feinkörnig ist.
